Highlights

2019

How to Theorize: A one-day workshop on critical and creative theory generation

Die Fachgruppe konnte durch die Vermittlung von Maxie Schulte Prof. Martijn van Zomeren für einen 1-Tages-Workshop zum Thema “ How to Theorize: A one-day workshop on critical and creative theory generation“ in Bielefeld, in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung und der Fachhochschule Bielefeld, gewinnen. In dem Workshop ging es um kreatives und theoriebasiertes (Be-)Forschen und Weiterentwickeln von Theorien. Der Workshop fand am 05.02.19 in Bielefeld statt.

Martijn van Zomeren ist einer der führenden Sozialpsychologen in der Forschung zu kollektiven Aktionen und der Psychologie der Transformation und arbeitet aktiv an der Theorieentwicklung in diesem Bereich. Zusätzlich wird er am Nachmittag vor dem Workshop seine aktuelle Forschung in einen Vortrag vorstellen (04.02.19). Weitere Informationen zur Person: https://www.rug.nl/staff/m.van.zomeren/


Positionspapier zum Einsatz partizipativer Verfahren in Nachhaltigkeits- und Transformationsstudien.

Dieses Positionspapier wurde initiiert von den Teilnehmenden des Werkstattgesprächs „Partizipation“, welches am 4. und 5. Oktober 2018 am artec Forschungszentrum der Universität Bremen stattfand. In einem mehrstufigen Diskussionsprozess mit weiteren zu Partizipation forschenden Sozialwissenschaftler*innen wurden die formulierten Thesen und Empfehlungen konkretisiert. Ziel ist es, für eine stärkere sozialwissenschaftliche Fundierung von Partizipation in Forschungsvorhaben sowie in der Ausschreibung von Forschungsförderung einzutreten.

Das Positionspapier wurde auf der Seite der Zeitschrift Umweltpsychologie veröffentlicht: Zeitschrift Umweltpsychologie

Fragen oder Anmerkungen zum Positionspapier richten Sie bitte an
Dr. Anke Blöbaum (anke.bloebaum@ovgu.de)



2018

Neuigkeiten aus der SprecherInnengruppen

Im Vorfeld des 51. DGPs Kongresses in Frankfurt am Main wurde die SprechergInnengruppe gewählt. Gerhard Reese, Sebastian Bamberg und Alexandra Kibbe erhielten erneut das Vertrauen der Fachgruppe Umweltpsychologie. Wir freuen uns zudem Maxie Schulte von der Fachochschule Bielefeld als Jungmitglied in der SprecherInnengruppe begrüßen zu dürfen.


1. Umweltpsychologische Doktorand*innentagung

Vom 22. bis 23. Mai 2018 fand die erste umweltpsychologische Doktorand*innentagung in Landau statt. 20 Jungwissenschaftler*innen der Umweltpsychologie sowie interdisziplinär arbeitende Umweltpsycholog*innen kamen auf dem Universitäts-Campus zusammen, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu präsentieren und miteinander in einem vertrauensvollen Rahmen zu diskutieren. Weitere Information finden Sie unter diesem Link.


51. Kongress der Initiative Psychologie im Umweltschutz e. V. – Interdisziplinarität

Vom 24.-27. Mai fand der 51. Kongress der Initiative Psychologie im Umweltschutz e. V. (IPU) bei Landau in der Pfalz statt. Thema des halbjährlich stattfindenden Kongresses war diesmal „Nachhaltig vernetzt – Perspektiven durch Interdisziplinarität“ und lockte so neben zahlreichen Studierenden der Psychologie auch viele Teilnehmende aus anderen Disziplinen, von Kunstgeschichte bis Ingenieurswissenschaften.

Für alle, die noch nicht mit Umweltpsychologie vertraut waren, gab es zum Auftakt des Kongresses eine Einführungsveranstaltung in die Umweltpsychologie. Ines Thronicker vom UFZ Leipzig vermittelte in der Key Note Grundlagen der Interdisziplinaritätsforschung und berichtete von ihren Erfahrungen als Umweltpsychologin in der interdisziplinären Forschung. Anschließend konnten die Teilnehmenden aus einem breiten Workshop-Angebot auswählen. Es wurden zum Beispiel Themen wie Suffizienz und Post-Wachstum diskutiert oder in einem Planspiel im Bereich Regionalmanagement umweltpsychologische Kenntnisse angewandt. Darüber hinaus bot der Kongress vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung, etwa beim Markt der Initiativen, bei dem sich verschiedene Nachhaltigkeitsinitiativen vorstellten, aber auch in Open Spaces und Abendprogramm. Der persönliche Austausch auch außerhalb der Seminare ist ein wichtiger Bestandteil der IPU-Kongresse und mitverantwortlich für die sehr positive Kongressatmosphäre und neu entstehende Zusammenarbeit und Projekte der Teilnehmenden.

Der nächste IPU-Kongress wird vom 22.-25. November zum Thema nachhaltige Hochschulen in Zusammenarbeit mit dem netzwerk n auf der Burg Ludwigstein in Nordhessen stattfinden.



2017

Plus Green Campus Summer School– Interdisziplinäre Konzepte für wichtige Zukunftsfragen

Nach dem Erfolg des Vorjahres ging vom 17. – 21. Juli 2017 die PLUS Green Campus Summer School mit TeilnehmerInnen unterschiedlicher Fachrichtungen wie Materialwissenschaften, Mathematik, Politik, Biologie und Psychologie in die nächste Runde. Unter dem Motto „Psychologische Aspekte von Nachhaltigkeit“ beschäftigten sich Salzburger Studierende eine Woche intensiv damit, wie Forschungsergebnisse der Umweltpsychologie gezielt in der Praxis angewendet werden können. Die Salzburg AG stellte als diesjähriger Praxispartner drei Herausforderungen im Bereich ökologische Nachhaltigkeit aus ihrem Arbeitsalltag vor. Dabei ging es unter anderem darum, öffentliche Verkehrsmittel für bereits bestehende NutzerInnen und NeukundInnen attraktiver zu gestalten oder Privatpersonen zu energiesparendem Verhalten im Haushalt zu motivieren. Für diese Fragestellungen wurden wissenschaftsbasierte, innovative Lösungskonzepte entwickelt und am Ende der Woche von den TeilnehmerInnen bei der Salzburg AG präsentiert.

Die PLUS Green Campus Summer School lieferte einen Mehrwert für alle Beteiligten: Die Studierenden konnten ihr Wissen in der Praxis anwenden und einen Einblick in den Arbeitsalltag der Salzburg AG bekommen. Im Gegenzug erhielt die Salzburg AG einen Überblick in die aktuelle Forschungslage, sowie konkreten Input zur Umsetzung der Erkenntnisse. Am Ende zeigten sich sowohl die VertreterInnen der Salzburg AG, als auch die Studierenden begeistert von ihrem Mitwirken an der PLUS Green Campus Summer School. „Es ist eine der spannendsten Lehrveranstaltungen, die ich bisher im Laufe meines Studiums besucht habe.“, resümiert eine begeisterte Studentin.

Kontakt: isabella.uhl@sbg.ac.at

Fotos: https://www.flickr.com/photos/uni-salzburg/albums/7215768370710823


In Kooperation mit der Initiative Psychologie für den Umweltschutz (IPU e.V.) und der Redaktion der Zeitschrift Umweltpsychologie veranstaltet die Fachgruppe Umweltpsychologie

Am 14.- 15.09 in Berlin die Tagung

Die „große Transformation“ –  Beitrag der Umweltpsychologie?

Am Tagungsort Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ)fanden neben ausführlichen diskussionen folgende Vorträge statt:

Sebastian Bamberg eröffnet das „Familientreffen“, führt ins Thema ein, wirbt um neue Mitglieder. Präsentation unter diesem Link.

Maja Göpel (Wuppertal Institut): Vision als radikaler, strukturelle Wandel – Repurpose: Worum geht es eigentlich – Ziele und Ergebnisse in Frage stellen: Vision über die Zukunft als Basis für innovative erste Schritte à Psychologischer Mindshift ist relevant für die große Transformation! Präsentation.

Ellen Matthies zum Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation (WBGU, 2011), Metaanalysen zur Rolle der Individuen – es gibt vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung am Wandel, neu ist Beteiligung an umfassenden Wandel in unterschiedlichen Akteursräumen, Beteiligung an der großen Transformation setzt Motivation, Wissen und Ressourcen voraus. Präsentation.

Sonja Rosenthal vom himmelbeet gGmbH zum Thema nachhaltige Ernährung, Stadtgärtnerei. Präsentation unter diesem Link.

Heinrich Stößenreuther berichtet vom Berliner Volksentscheid Fahrrad. Weitere Information findet sich hier.

Immo Fritsche – kollektive Probleme -wie der Klimawandel- können nur kollektiv gelöst werden. Präsentation findet sich hier.

Sebastian Bamberg – Wie werden aus Sympathisanten Aktivisten? – Gruppendiskussionen, Feldforschung. Präsentation hier.

Maxie Schulte zur Auswirkung von Aktivismus: Empowerment durch positive kollektive Erfahrung Präsentation hier.

Andreas Schmidt vom DLR Projektträger informiert über Fördermöglichkeiten beim BMBF: FONA und SÖF (Gesellschaftswissenschaften im Vordergrund), Integration mit andere Sozialwissenschaften wünschenswert, Förderung von Definitionsphase möglich

Weitere Information unter: www.soef.org und http://dlr-pt.de ,

Was kann die Umweltpsychologie zu einer Optimierung von Beteiligungsverfahren beitragen? – Ein Kurzworkshop – (Anke Blöbaum,  OvGU Magdeburg & Nicola Moczek, psy:plan, Berlin)

Jan Eickhoff (Projekt „DoNaPart“, FH Dortmund) – Einbindung von Stadtquartierbewohner/innen in Partizipationsprozessen zur sozial-ökologischen Transformation

Irina Rau (Lehr- und Forschungslabor Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bochum) – Akzeptanz von Energieinfrastrukturen in der Energiewende

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Homepage der Zeitschrift Umweltpsychologie.